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Gedichte lesen und gestalten im Frühling Art.Nr.: 9783869539898
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Gedichte lesen und gestalten im Frühling


Autor: Steffi Kiel

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Downloadartikel! - Kreativer Umgang mit Gedichten

Das Entwerfen und Aufschreiben eigener Gedichte gehört zum Grundschulalltag. Für die Entwicklung dieser „literalen Kompetenz“ sind geeignete Schreibaufgaben und motivierende Schreibbedingungen maßgeblich. In diesem Sinne bieten sich Gedichtsammlungen und Schreibrezepte für den Entwurf eigener Gedichte zu den Jahreszeiten in besonderem Maße an. Mit der vorliegenden Arbeitsblattsammlung zum Frühling möchten wir die Kinder sowohl als Rezipienten an Frühlingsgedichte heranführen als auch eigene Assoziationen und Gedanken der Kinder in Gang setzen, um sie zu befähigen, eigene Gedichte zu entwerfen. 
Die im Folgenden beschriebenen Angebote müssen lediglich noch ausgedruckt werden.


Kreativer Umgang mit Gedichten

Das Lied vom Kirschbaum, Johann Peter Hebel (1760-1826)
Die Kinder lesen das Gedicht und unterstreichen die Stellen, an denen Gott die Jahreszeiten direkt anspricht! Ihre Lösung vergleichen sie mit einem Lösungsblatt. Anschließend suchen sie sich eine der Strophen aus und malen ein Bild dazu. Das Gedicht lässt sich auch wunderbar szenisch umsetzen und darstellen.

Er ist´s, Eduard Mörike (1804-1875)
Das Gedicht liegt als Domino vor. Die Kinder zerschneiden es und legen es beim Lesen mehrmals an. Auf diese Art und Weise verinnerlichen sie den Inhalt und die Sprachmelodie des Gedichtes spielerisch. Dieser Ansatz setzt sich fort durch ein Ablegespiel! Die erste Karte liegt offen auf dem Tisch. Dann ziehen die Kinder abwechselnd eine Karte. Kann sie angelegt werden, tun die Kinder das. Passt sie nicht, kommt sie wieder unter den Stapel. Wer die letzte Karte anlegen kann, hat gewonnen.

Frühlingsahnung, Christian Morgenstern (1871-1914)
Die Kinder begegnen dem Gedicht im Fließtext. Wie schade! Denn das Gedicht erkennt man gar nicht mehr! Können sie die Zeilen wohl wieder so anordnen, dass Christian Morgenstern damit zufrieden wäre? Als Hilfe unterstreichen die Kinder zueinander gehörende Reime farbig und erhalten die Reimfolge ABBA. Abschließend schreiben sie das Gedicht in Schönschrift in ihr Heft oder auf ein Schmuckblatt.

Herr Winter geh hinter, Christian Morgenstern (1871-1914)
Bei diesem Gedicht sind die Reimwörter durcheinander gepurzelt. Die Kinder schreiben die Reimwörter in die richtigen Zeilen und markieren die Reimpaare farbig. Sie kontrollieren ihr Ergebnis mit dem Lösungsblatt und übertragen das Gedicht in Schönschrift in ihr Heft oder auf ein Schmuckblatt.

Osterhasen, Christian Morgenstern (1871-1914)
Hier sind die Zeilen durcheinander geraten. Die Kinder nummerieren sie in der richtigen Reihenfolge, schreiben das Gedicht ab und malen ein Bild dazu. Mit vorgegebenen Reimwörtern werden sie motiviert, ein eigenes Ostergedicht zu schreiben.
Reimfolgen
Das Arbeitsblatt greift die in den Gedichten vorkommenden Reimfolgen auf und vertieft diese. Auch hier laden verschiedene Reimpaare dazu ein, einen eigenen kleinen Vierzeiler zu dichten.

Eigene Gestaltung von Gedichten nach Schreibrezepten

Schreiben zu Bildkarten
Die Kinder wählen eine Bildkarten und schreiben zu  dieser Bildkarte ein eigenes Gedicht!
Es darf sich reimen, muss es aber nicht.

Frühlingselfchen
Elfchen
sind kurz   
und sagen trotzdem
wie du dich fühlst
toll!


ABC-Gedicht
Zu zweit oder in der Gruppe lesen die Kinder ein Beispielgedicht. Dann sammeln sie eigene Gedanken und Assoziationen zum Frühling. Mit dieser Sammlung gestalten sie ihr eigenes ABC-Gedicht.

Akrostichon
Die Kinder lernen das Akrostichon über ein Beispiel zum Begriff Frühling kennen. In der Kleingruppe lesen sie es sich gegenseitig vor. Dabei üben sie die Präsentation von Buchstabenkarten, mit denen die Gedichtzeilen beginnen. Auf große Karten schreiben die Kinder die Buchstaben eines weiteren Frühlingswortes. Dazu gestalten sie ihr Gedicht und üben den Vortrag mit Präsentation der Buchstabenkarten.

Frühling mit allen Sinnen
Bevor ein Gedicht mit allen Sinnen entsteht, werden die Kinder ermutigt, den Frühling mit Sinneseindrücken zu vergleichen. Wie könnte sich der Frühling anfühlen, wie könnte er klingen, riechen oder schmecken?

Gedichte spielen
Zu zweit oder in der Gruppe erlesen die Kinder zwei für das szenische Spiel geeignete Gedichte von Heinrich Hoffmann (1809-1894) und Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832). Sie wählen eines der Gedichte, verteilen die Rollen an Leser und Darsteller, überlegen sich passende Bewegungen und proben den Vortrag.

  
Wir wünschen Ihnen und den Kindern viele kreative Stunden und einen sonnigen Frühling!
Ihr Niekao Lernwelten Team

 



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7,99 EUR

incl. 7 % UST exkl.
Diesen Artikel haben wir am Donnerstag, 05. März 2009 in unseren Katalog aufgenommen.

Kundenrezensionen:

Autor:Stefan Bartecki 07.07.2009
Bewertung:TEXT_OF_5_STARS

Zur Vorbereitung und Durchführung unseres diesjährigen Frühlingsfestes war mir diese Sammlung eine große Entlastung.


 
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Bewertungen
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Zur Vorbereitung und Durchführung unseres diesjährigen Frühl ..
5 von 5 Sternen!


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