Wortsalat – lautgetreue Wörter abhören – Wortbilder speichern
Sie kennen das sicher auch. Ihre Erstklässler schreiben lautgetreu und Sie als beobachtende Lehrkraft kitzelt eine gewisse Ungeduld:
Oh ihr Lieben….wann trefft ihr endlich alle Laute?!? Es liegt wohl in der Natur des Kindes, dass es nicht zu jeder Zeit abrufen möchte, was es doch tatsächlich schon vermag.Schnelles Schreiben macht viel mehr Spaß und lesen kann es die Lehrerin ja auch so. Wozu also eine übertriebene Konzentrationsleistung aufbringen? Wie die Erwachsenen schreiben kann man ja als Erwachsener immer noch… :O)
Mit den hier ertüftelten Wortsalatkarten will ich meine Kleinen spielerisch bei der Ehre packen. Denn alle verwirbelten Buchstaben müssen in die richtige Reihenfolge gebracht werden, damit man sie in die Kastenschrift schreiben kann. Nur so passt das Ganze und Freiarbeitsmaterialien lieben alle meine Schüler.
Das Material bietet sich an für den Einsatz in der Freiarbeit, zur Differenzierung im täglichen Unterricht sowie für den Förderunterricht bis Klasse 2.

Wie arbeiten die Kinder mit den Karten?
Die Kinder wählen eine Karte, schauen auf das Bild und lautieren das Wort zum Bild. Beim genauen Abhören der Laute wird jeder Laut einem Kästchen zugeordnet. Abgehörte Laute werden Laut für Laut auf dem Kärtchen durchgestrichen und in die zugehörigen Kästchen am unteren Rand der Karte übertragen.
Fortgeschrittene Leser und Schreiber schauen natürlich nicht auf das Bild!
:O)) „Freiarbeiter sind nämlich ehrlich und wer mogelt, betrügt sich ja nur selbst!“ :O))
Für die Fortgeschrittenen gilt es, den Wortsalat zu lösen, das Wort zu ertüfteln und in die Kästchenschrift zu übertragen.

Didaktisch – methodische Überlegungen zu den Karten:
- In der Kastenschrift wird jeder Buchstabe eines Wortes über ein Kästchen dargestellt. Dabei entspricht die Größe der Kästchen genau dem Raum in der Lineatur, den der dargestellte Buchstabe einnimmt. Bsp. Lineatur = Lineatur
- Da es sich hier um lautgetreue Wörter handelt, werden Umlaute und Lautverbindungen wie „ng, pf, ch oder sch“ durch orangefarbige Kästchen verdeutlicht.
- Die Kästchenschrift trainiert nicht nur die bewusste Durchgliederung von Wörtern nach Lauten, sie hilft auch beim ersten Verinnerlichen von Wortbildern.
- Beim Schreiben in die Kästchenschrift findet eine automatische Selbstkontrolle des Schreibenden statt. Wenn beim Schreiben in die Kästchenschrift Kästchen frei bleiben oder zu wenig Kästchen für das Wort zur Verfügung stehen, dann hat der Schreiber einen Fehler gemacht.
ÜBEN MIT SPAß – LERNEN MIT ERFOLG !
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